Wichtig: die sogenannten Rettungspunkte im Wald

Ob beim Spaziergang, beim Joggen oder auf einer Wanderung – im Wald lässt sich der Alltag wunderbar hinter sich lassen. Kommt es jedoch zu einem Unfall oder einem medizinischen Notfall, stellt sich oft die Frage: Wo
genau bin ich eigentlich? Damit Rettungskräfte den Einsatzort schnell finden können, gibt es im Wald sogenannte forstliche Rettungspunkte.

Diese Rettungspunkte sind mit einem weißen Schild und einem grünen Treffpunktsymbol gekennzeichnet. Jeder besitzt eine eindeutige Kennzeichnung. Wird diese beim Notruf genannt, wissen die Einsatzkräfte sofort, welchen Punkt sie anfahren müssen.
Auch im Rutesheimer Wald gibt es insgesamt sechs Rettungspunkte. Deshalb lohnt es sich, bei einem Waldspaziergang einen kurzen Blick auf die Schilder zu werfen und sich die Kennzeichnung des zuletzt passierten
Rettungspunktes zu merken – oder einfach mit dem Handy zu fotografieren. Gerade in Gebieten mit schlechtem Empfang kann das im Ernstfall eine große Hilfe sein.

Sind mehrere Personen vor Ort, kann eine Person den Rettungsdienst am Rettungspunkt in Empfang nehmen und zur verletzten Person führen. Ist das nicht möglich, dient die Kennzeichnung des Rettungspunktes den Einsatzkräften zumindest als wichtige Orientierung.

Unser Tipp: Machen Sie sich bei Ihrem nächsten Spaziergang einmal bewusst, wo sich die Rettungspunkte befinden. Man hofft zwar, sie nie zu brauchen – doch im Notfall können sie entscheidend dazu beitragen, dass Hilfe schneller am richtigen Ort eintrifft.

INFO: Weitere Informationen zu den forstlichen Rettungspunkten sowie die kostenlose App „Hilfe im Wald“ finden Sie unter www.rettungspunkte-forst.de

Hier ist eine der vielen Rettungspunkte-Tafeln im Rutesheimer Wald zu sehen.
Foto: Rettungspunkte-Tafel im Rutesheimer Wald