Tief- und Straßenbauarbeiten hinter dem Zeitplan

Erschließung des neuen Gewerbegebiets Gebersheimer Weg verzögert sich

Es ist November und die Tief- und Straßenbauarbeiten zur Erschließung des neuen Gewerbegebiets Gebersheimer Weg sollten damit nahezu abgeschlossen sein. Leider werde man diesen Zeitplan aber aufgrund verschiedener Umstände nicht einhalten können, informiert Stadtbaumeister Bernhard Dieterle-Bard. Die mit den Arbeiten beauftragte Firma Strabag sei jedoch täglich vor Ort und arbeite.

Dass die Arbeiten langsamer voranschreiten als geplant, hat verschiedene Gründe, angefangen bei einigen Schlechtwettertagen mit heftigen Regengüssen. Eine 20 Kilovolt-Stromleitung konnte durch die Netze-BW nicht rechtzeitig abgeschaltet werden, weshalb vorübergehend in der Elly-Beinhorn-Straße weitergearbeitet wurde und nicht an der K 1059. Zudem musste eine Wasserleitungstrasse abgeändert werden, was zusätzliche Planungszeit erforderte, und schließlich benötigte die Firma Strabag mehr Zeit, um die Gasleitung der Firma terranets bw freizulegen, sichern zu lassen und die Aufgrabung wieder neu zu verfüllen.

Dennoch gehe es stetig voran, betont Stadtbaumeister Dieterle-Bard, wenn auch nicht alles, was passiere, von außen sichtbar sei. „Herr Zander, unser Mitarbeiter im Tiefbauamt, ist immer wieder vor Ort und verfolgt die Arbeiten.“ Bis Weihnachten soll der Bypass mit Unterbau und Schottertragschicht eingebaut sein. Anfang des kommenden Jahres erfolgen das Abfräsen des alten Fahrbahnbelags und der Einbau einer neuen Asphaltdeckschicht sowie das Asphaltieren des neuen Bypasses.

Noch vor Weihnachten soll die K 1059 wieder geöffnet werden und in beide Richtungen befahrbar sein. Generell versuche man immer, gesperrte Strecken zu öffnen, sobald dies möglich sei, und zu vermeiden, dass Strecken gesperrt werden, ohne dass daran gearbeitet wird, versichert Stadtbaumeister Dieterle-Bard.

Ein blauer LKW steht an der Baustelle am Gewerbegebiet Gebersheimer Weg.
Foto: Baustelle Erschließung Gewerbegebiet Gebersheimer Weg