Umrüstung der Straßenbeleuchtung schreitet voran
Rutesheim stellt restliche Leuchten in zwei Bauabschnitten auf LED-Technik um
Endgültiges Aus für Natriumdampfhochdrucklampen in Rutesheim: Bis Mitte nächsten Jahres müssen auch die letzten der stromintensiven Straßenleuchten weichen. Sie werden in zwei Bauabschnitten gegen moderne LED-Leuchten ausgetauscht. Ein positiver Förderbescheid für die umweltfreundliche Maßnahme liegt vor. Den Zuschlag für die Umsetzung der Sanierung erhielt die Firma SITECO Beleuchtungstechnik GmbH mit Sitz in Traunreut.
Im ersten Bauabschnitt zwischen Juni und August 2025 werden 407 alte Straßenleuchten ausgetauscht. Den Anfang macht dabei der Stadtteil Heuweg, in dem die vorhanden Pilzaufsatzleuchten durch technische Aufsatzleuchten ersetzt werden. Danach folgen die Baugebiete Mahdenwiesen, Spissen, Röte III, Schelmenäcker IV und Perouse. Im zweiten Bauabschnitt, zwischen März und Mai 2026 folgen weitere 208 Straßenleuchten im Stadtteil Heuweg, in Rutesheim und in Perouse.
Bürgermeisterin Susanne Widmaier freut sich, dass die Sanierung der Straßenbeleuchtung nach Eingang des positiven Zuwendungsbescheides und der Auswertung der eingeholten Angebote fortschreiten kann. „Durch den Austausch der konventionellen Straßenbeleuchtung durch Mastaufsatzleuchten mit LED-Technik leisten wir einen großen Beitrag zum Klimaschutz, weil der Stromverbrauch durch die höhere Energieeffizienz und eine bessere Steuerungstechnik der Leuchten gesenkt werden kann“, erklärt sie. So werden etwa Sensoren und bereichsweise auch Bewegungsmelder eingesetzt, um den Stromverbrauch zu senken. „Dadurch werden Energiekosten eingespart, was für finanzielle Entlastung sorgt.“
Insgesamt ist durch die im Rahmen der beiden Bauabschnitte ausgetauschten Leuchten mit einer Stromeinsparung von 198.710 Kilowattstunden pro Jahr zu rechnen. Die CO2-Einsparung nach 20 Jahren wird 1.733 Tonnen betragen. Darüber hinaus biete die LED-Technik zudem auch Vorteile bei der Ausleuchtung, betont Susanne Widmaier, da die neuen Leuchten das Licht größtenteils nur auf die Straße lenken und somit die Lichtemission in den Luftraum und in private Bereiche reduzieren. Die Maßnahme sei daher in vielerlei Hinsicht sinnvoll.
Die Gesamtkosten für die Investition betragen rund 400.000 Euro. Das Bundesministerium unterstützt die Sanierungsmaßnahme jedoch im Rahmen der Kommunalrichtlinie zum Klimaschutz mit einer Förderquote von 25 Prozent. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Sie trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Davon profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz https://www.klimaschutz.de/de.

