Öffentliche Mülleimer sind keine Hausmülltonnen

Immer häufiger muss man feststellen, dass öffentliche Abfallbehälter im Stadtgebiet mit Hausmüll vollgestopft werden. Was auf den ersten Blick als bequeme Entsorgung erscheinen mag, hat spürbare Folgen für Sauberkeit, Umwelt und das Stadtbild. Außerdem muss die Allgemeinheit die Kosten für die Entsorgung tragen. Das ist nicht fair seinen Mitmenschen gegenüber.

Die Stadt Rutesheim unterhält im Stadtgebiet sowie in den Außenbereichen an Parkplätzen, Radwegen und Bushaltestellen insgesamt 24 Hundekot-Sammelbehälter mit integrierten Tütenspendern sowie 88 öffentliche Abfallbehälter. Diese werden von den Mitarbeitern des Bauhofs regelmäßig kontrolliert, geleert und die Beutelspender nachgefüllt. Die Kolleginnen und Kollegen leisten dabei tagtäglich wertvolle Arbeit – oft unter nicht immer angenehmen Bedingungen, insbesondere in den Sommermonaten.

Leider werden die öffentlichen Behälter zunehmend zweckentfremdet. Immer wieder landen Hausmüll, größere Abfallmengen oder sogar Altkleider in den dafür nicht vorgesehenen Behältnissen. Die Folge: Die Mülleimer sind schnell überfüllt und bieten kaum noch Platz für den Abfall, für den sie eigentlich gedacht sind. Besonders problematisch ist dies bei den Hundekot-Sammelbehältern. Sind diese durch illegal entsorgten Hausmüll bereits gefüllt, können die vorgesehenen Hundekotbeutel nicht mehr ordnungsgemäß entsorgt werden. Die Folge sind überquellende Behälter oder am Wegesrand abgelegte Beutel – ein Ärgernis für alle, die sich eine saubere Stadt und Landschaft wünschen.

Auch außerhalb der Ortschaften werden vermehrt wilde Müllablagerungen festgestellt. Neben Hausmüll werden zunehmend Altkleider an Parkplätzen, entlang von Straßen oder in der freien Landschaft zurückgelassen. Die Beseitigung dieser illegalen Ablagerungen verursacht zusätzlichen Aufwand und Kosten, die ebenfalls letztlich von der Allgemeinheit getragen werden müssen. Schon lange engagiert sich die Stadt Rutesheim gegen den Unrat in der Natur – unter anderem als Teil der landkreisweiten Kampagne „Wilder Müll kann nix!“ 

Die Stadt Rutesheim appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, öffentliche Abfallbehälter ausschließlich für ihren vorgesehenen Zweck zu nutzen. Hausmüll gehört in die privaten Abfallbehälter beziehungsweise zu den dafür vorgesehenen Entsorgungseinrichtungen. Hundekot sollte aufgenommen und in den dafür vorgesehenen Behältern entsorgt werden. Ebenso bitten wir darum, keine Abfälle oder Hinterlassenschaften in Feld, Flur oder am Wegesrand zurückzulassen. Jeder kann mithelfen, Rutesheim sauber und lebenswert zu erhalten. Rücksicht auf Mitmenschen, Umwelt und die Arbeit der Bauhofmitarbeiter ist dabei ein wichtiger Beitrag.

Eine braun-grüne zerknüllte Papiertüte liegt in einer Wiese mit Klee.
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