Wasserkammern sind erstellt
Neubau des Hochbehälters Mittelwäldle liegt voll im Plan
Ende Juli 2025 fand der Spatenstich für das neueste Projekt des Zweckverbands Renninger Wasserversorgungsgruppe statt, der über 30.000 Menschen in den Städten Renningen und Rutesheim mit Trinkwasser versorgt. Der in die Jahre gekommene Hochbehälter Mittelwäldle aus dem Jahr 1908 mit 400 Kubikmetern Speichervolumen wurde abgebrochen und wird nun mit einem größeren Speichervolumen von insgesamt 2.000 Kubikmetern neu gebaut.
Diese Maßnahme ist ein bedeutender Schritt für die Zukunftssicherung der Wasserversorgung der Städte Renningen und Rutesheim. Sie basiert auf einem Strukturgutachten, das der Verband in Auftrag gegeben hatte, um die künftigen Herausforderungen der Wasserversorgung frühzeitig anzugehen. Die Baukosten des Projekts liegen bei rund 1,5 Millionen Euro. Inzwischen konnten auch Fördermittel des Landes in Höhe von rund 280.000 Euro akquiriert werden, wofür der Zweckverband sehr dankbar ist.
Die beauftragten Firmen und Ingenieure sind mit den Bauarbeiten gut vorangekommen, sodass die Baustelle voll im Plan ist und voraussichtlich im Sommer in Betrieb genommen werden kann, wie der Zweckverband mitteilt. Die Wasserkammern sind fertiggestellt und werden in den nächsten Wochen geflutet, um eine Dichtheitsprüfung durchzuführen.
Der neue Hochbehälter ist erst der Anfang. Ziel ist es, die Infrastruktur nicht nur zu erhalten, sondern vorausschauend und nachhaltig auszubauen. Als nächste Maßnahmen sind daher die Leitungsverstärkung am Brunnen „Knappshalde“ und die Sanierung und Erweiterung des Hochbehälters „Längenbühl“ vorgesehen. In den nächsten zehn bis 15 Jahren stehen zahlreiche weitere Projekte an.
