Totensonntag in Rutesheim und Perouse

In Erinnerung an geliebte Verstorbene hier und überall

In guter Tradition hat die Stadt Rutesheim vergangenen Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt, ihrer Verstorbenen gedacht. Auf den Friedhöfen in Rutesheim und Perouse wurden zwei würdige Feiern gestaltet.

Erster Beigeordneter Martin Killinger sprach bei den Gedenkfeiern für die Stadt Rutesheim. Trauer brauche Zeit und Raum, sagte er. Die Stadt wolle mit der wohlbedachten Gestaltung und Pflege der Friedhöfe und mit den Bestattungsformen einen würdigen Rahmen schaffen. Das Erinnern ist unverzichtbar. Das ist umso wichtiger, als am Totensonntag auch der Toten der Kriege und der Opfer von Gewaltherrschaft gedacht wird. Gedenktage allein können die Welt nicht verändern. Aber: Aus dem unsäglichen, furchtbaren Leid, das durch die Kriege so viele Menschen ereilt und aus dem Gedenken an die Opfer der Vergangenheit und der Gegenwart erwächst für uns alle der Auftrag, dass wir uns für Frieden und Freiheit einsetzen. Den Toten zur Ehre, den Lebenden zur Mahnung.

In Perouse hielt Pfarrer Dr. Klaus-Dieter Nikischin die Gedenkrede, in Rutesheim übernahm das Pfarrerin Angelika Rühle.

Die Totengedenkfeiern in den Aussegnungshallen wurden würdevoll umrahmt vom Perouser Gesangverein Liederlust unter der Leitung von Hans-Dieter Schulz und vom Chor der Evangelischen Johanneskirche Rutesheim unter der Leitung von Lioba Köck.

Als äußeres Zeichen des gemeinsamen Gedenkens an die Verstorbenen wurden an den Ehrenmalen der Friedhöfe in Perouse und Rutesheim gemeinsam Kränze niedergelegt. Sie tragen eine Schleife mit der Aufschrift „Zum Gedenken an unsere Toten – Stadt Rutesheim“, in Perouse mit dem Zusatz „Waldenserort Perouse“.

Erster Beigeordneter Martin Killinger, Bauhofleiter Siegfried Kappus und Pfarrerin Angelika Rühle stehen in der alten Aussegnungshalle Rutesheim neben einem Blumenkranz mit Schleife.
Foto: Gedenken in Rutesheim
Erster Beigeordneter Martin Killinger und Pfarrer Dr. Klaus-Dieter Nikischin stehen an der Aussegnungshalle Perouse neben einem Blumenkranz mit Schleife.
Foto: Gedenken in Perouse