Anhaltende Hitze und ausbleibende Niederschläge
Die anhaltende Hitze und die ausbleibenden Niederschläge setzen Natur und Gewässer stark unter Druck. Böden trocknen aus, Regenwasser verdunstet häufig schon kurz nach einem Schauer und die Wasserstände in Bächen
und Flüssen sinken vielerorts auf kritische Werte. Deshalb ist ein bewusster und sparsamer Umgang mit Wasser derzeit wichtiger denn je.
In vielen Regionen gelten bereits Einschränkungen oder Verbote für die Entnahme von Wasser aus Bächen, Flüssen und anderen Oberflächengewässern. Auch in Baden-Württemberg haben zahlreiche Landkreise entsprechende Allgemeinverfügungen erlassen oder ausgeweitet. Wer Wasser aus natürlichen Gewässern entnimmt, sollte sich unbedingt über die aktuell geltenden Regelungen vor Ort informieren.
Auch jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten:
- Verzichten Sie möglichst auf das Bewässern des Rasens. Ein Rasen wird bei Trockenheit zwar gelb oder braun, nimmt dadurch jedoch in der Regel keinen dauerhaften Schaden. Sobald wieder ausreichend Niederschlag fällt oder der Boden wieder mit Wasser versorgt wird, regeneriert er sich und wird erneut grün.
- Gießen Sie Pflanzen nur dort, wo es wirklich notwendig ist – möglichst in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend, damit weniger Wasser verdunstet.
- Nutzen Sie, wenn vorhanden, gesammeltes Regenwasser zur Bewässerung.
- Verzichten Sie möglichst auf unnötigen Wasserverbrauch im Garten und rund ums Haus.
Erster Beigeordneter Martin Killinger erklärt: "Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Seine sichere Versorgung hat oberste Priorität. Deshalb sollten wir alle verantwortungsvoll mit dieser wertvollen Ressource umgehen. Einen Rasen dauerhaft zu beregnen oder große Wassermengen für rein optische Zwecke einzusetzen, ist angesichts der zunehmenden Trockenheit nicht mehr zeitgemäß. Mit einem bewussten Umgang mit Wasser können wir gemeinsam dazu beitragen, unsere Gewässer zu schützen und die Trinkwasserversorgung auch in längeren Trockenperioden zu sichern."

