Martin Killinger 40 Jahre im Dienst der Stadt Rutesheim

Bürgermeister Pokrop würdigt den Ersten Beigeordneten

Seit 40 Jahren steht Martin Killinger im Dienst der Stadt Rutesheim. Im September 1986 begann er in Rutesheim zunächst als Leiter des Hauptamts. Seit Januar 2003 ist er zudem Erster Beigeordneter und stand seither drei Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern  – Dieter Hofmann, Susanne Widmaier und nun dem amtierenden Bürgermeister Tobias Pokrop – als hauptamtlicher Stellvertreter zur Seite.

Am 1. Oktober wurde Martin Killinger im Kreise des Rathausteams offiziell für 40 Jahre bei der Stadt Rutesheim, seine damit verbundenen Leistungen und seinen großen Einsatz für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger geehrt. Bürgermeister Tobias Pokrop, Personalratsvorsitzender Stephan Wensauer, Stadtbaumeisterin Larissa Grau und Stadtkämmerer Rainer Fahrner gratulierten herzlich zum Dienstjubiläum. Neben einem 40er-Schild überreichte Bürgermeister Pokrop eine Urkunde in Gedichtform, die Martin Killingers Leistungen mit großer Wertschätzung würdigte. 

Zu seinem Aufgabengebiet in Rutesheim gehört das Hauptamt mit den damit verbundenen Ämtern, Bereichen und Aufgaben: Zentrale Dienste, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit, Geschäftsstelle des Gemeinderats, das Personalamt und in diesem Zuge das Amt als Personalchef für rund 350 Mitarbeitende, das Ordnungs-, Bürger-, Standes- und Friedhofamt, das Amt für Soziales sowie die Leitung der Örtlichen Straßenverkehrsbehörde, der ÖPNV, Mobilität, Bildung und Betreuung, das Stadtjugendreferat, Sport, Kultur, Vereinsförderung, die Sozialstation, öffentliche Einrichtungen und die Feuerwehr. Viele Meilensteine der Entwicklung vom Dorf zur Stadt in allen wichtigen Bereichen der kommunalen Daseinsfürsorge prägen die vergangenen 40 Jahre, in denen die Zahl der Einwohner von 8.400 auf rund 11.000 angestiegen ist.

Zum Beispiel, neue Wohngebiete, die Sanierung des Ortskerns in Rutesheim und Perouse, die Entlastung vom Durchgangsverkehr durch Umgehungsstraßen und Verkehrsberuhigungen innerorts, der Ausbau der Autobahn mit Anschlussstelle Rutesheim und Lärmschutz. Martin Killinger setzt sich für die Bücherei, Kitas, Schulen mit dem Gymnasium Rutesheim, Sportanlagen, Aula und Mensa, Hort, Pflegeheime, Tagespflege, die Sozialstation, das Stadtjugendreferat, die Pflege der Partnerschaften mit Scheibbs und Perosa Argentina, die Förderung des Ehrenamts in Vereinen und Kirchen sowie die Verbesserung des Fußgänger- und des Radklimas ein. Highlights seiner Amtszeit waren auch besondere, große Veranstaltungen, wie etwa die Feierlichkeiten zur Stadterhebung 2008, das Jubiläum 300 Jahre Waldenserort Perouse im Jahr 1999 und die Feierlichkeiten zu 1.250 Jahren Rutesheim im Jahr 2017. Im Namen des Gemeinderats gratulierte Stadtrat Harald Schaber in der Sitzung am 5. Oktober. In diesen 40 Jahren sei Martin Killinger längst zu einer Institution in Rutesheim geworden. Harald Schaber bezeichnete ihn als „wandelndes Nachschlagewerk“ für Rutesheimer Vorgänge. Niemand kenne die Stadt, ihre Vereine und Organisationen besser als er. Er sei außerordentlich fleißig, gehe seine Aufgaben strategisch an und zeichne sich durch eine uneigennützige Dienstauffassung aus. Gleichzeitig sei Martin Killinger ein geselliger Mensch, der sowohl bei der Bevölkerung wie im Gemeinderat gleichermaßen anerkannt und beliebt sei. Sein Fazit: Martin Killinger ist ein Glücksfall für Rutesheim.

Gruppenbild mit Urkunde und 40-er Schild Foto: Stadtbaumeisterin Larissa Grau, Erster Beigeordneter Martin Killinger, Bürgermeister Tobias Pokrop, Personalratsvorsitzender Stephan Wensauer und Stadtkämmerer Rainer Fahrner.
Foto: Stadtbaumeisterin Larissa Grau, Erster Beigeordneter Martin Killinger, Bürgermeister Tobias Pokrop, Personalratsvorsitzender Stephan Wensauer und Stadtkämmerer Rainer Fahrner (v.l.)