Wassersparen im Alltag leicht gemacht

Die Folgen des Klimawandels sind auch in Deutschland schon zu spüren. Durch viele Jahre mit zu niedrigen Niederschlägen erhielten Grundwasserspeicher vielerorts deutlich weniger Wasser. Da Trinkwasser weltweit und auch bei uns immer knapper wird, sind wir alle angehalten, verantwortungsvoll zu handeln und schonend mit den Ressourcen umzugehen.

Wasser sparen in der Küche

Ob zum Kochen, zum Spülen oder zum Waschen von Obst und Gemüse – auch in der Küche verbraucht man einiges an Wasser. Ein paar Tipps können helfen, um den Wasserverbrauch zu reduzieren:

  • Beim Kauf von Spülmaschinen kann man neben dem Energie- auch auf den Wasserverbrauch achten (< 2.000 Liter pro Jahr).
  • Eine vollbeladene Spülmaschine (im Sparprogramm) verbraucht weniger Wasser als mit der Hand zu spülen, dadurch können bis zu 80 Kilogramm CO2 im Jahr vermieden werden. Leicht verschmutztes Geschirr muss nicht vorgespült werden – die Verunreinigungen sollte die Spülmaschine gut sauber bekommen.
  • Wenn mit der Hand gespült wird, sollte man nicht unter fließendem Wasser abspülen, sondern das Wasser auffangen und strategisch abspülen: zuerst weniger verschmutztes dann stark verschmutztes Geschirr. So muss das Wasser weniger häufig gewechselt werden.
  • Obst und Gemüse kann man in einer Schüssel waschen und das Wasser anschließend noch zum Blumengießen oder die Toilettenspülung verwenden.

Die Tipps werden auch in den Stadtnachrichten veröffentlicht.

Quellen: Statistisches Bundesamt (Destatis); Umweltbundesamt (UBA); CO₂-Bilanzierungsdaten auf Basis von Branchen-Ökobilanzen (GUTcert).

Spüle mit Geschirr in einem Metallständer und einem laufenden Wasserhahn.
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