Wassersparen im Alltag leicht gemacht
Die Folgen des Klimawandels sind auch in Deutschland schon zu spüren. Durch viele Jahre mit zu niedrigen Niederschlägen erhielten Grundwasserspeicher vielerorts deutlich weniger Wasser. Da Trinkwasser weltweit und auch bei uns immer knapper wird, sind wir alle angehalten, verantwortungsvoll zu handeln und schonend mit den Ressourcen umzugehen.
Wasser sparen im Badezimmer
Der größte Teil des (warmen) Wassers im Haushalt wird im Badezimmer verbraucht. Mit einfachen Maßnahmen kann man Wasser, Energie und dadurch auch Kosten einsparen, und zwar ganz ohne Komfortverlust!
Versuchen Sie doch mal folgende Tipps:
- eine Minute kürzer und bei einem Grad weniger duschen
- duschen statt baden
- beim Händewaschen, Einseifen und Zähneputzen zwischendurch den Wasserhahn schließen
- einen Zahnputzbecher verwenden und das Wasser nicht laufen lassen
Auch technisch können Sie Ihr Bad umrüsten*:
- Installation eines Perlstrahlers/Wassermengenreglers an der Armatur oder eines Sparduschkopfes spart rund 50% des Wasserverbrauchs ein. Lassen Sie sich vor der Umrüstung Ihres Badezimmers am besten von Fachpersonal beraten.
Beim Duschen mit Sparduschköpfen kann man so bis zu 180 Euro im Jahr sparen. Die Funktionsweise ist einfach: Dem Wasser wird Luft beigemischt und der Wasserstrahl somit optimiert, die Reinigungsleistung bleibt dabei erhalten. - Installation einer Einhebelarmatur/Einhandmischers oder Thermostat Armatur, um so die Temperatur einfach einstellen zu können. So muss die Wassertemperatur beim Aufdrehen nicht jedes Mal wieder neu eingestellt werden, zum Duschen reicht eine Wassertemperatur von ungefähr 38°C.
Mit dieser Sonderreihe möchten wir mit einfachen Tipps zur Bewusstseinsbildung beitragen und zeigen über den Sommer, wie Sie im Alltag gezielt Wasser sparen können. Die Tipps werden auch in den Stadtnachrichten veröffentlicht.
Quellen: Statistisches Bundesamt (Destatis); Umweltbundesamt (UBA); CO₂-Bilanzierungsdaten auf Basis von Branchen-Ökobilanzen (GUTcert).

