Tradition, Bräuche und kleine Streiche zum 1. Mai
In der Nacht zum 1. Mai ist es Tradition, dass junge Menschen anderen kleine Streiche spielen oder einen „Maien“ (beispielsweise eine Birke) vor dem Haus einer geschätzten Person aufstellen. Dieser Brauch gehört zur Frühlingszeit und soll Freude, Lebendigkeit und Zuneigung ausdrücken. Dabei ist es der Stadtverwaltung Rutesheim wichtig zu betonen: Diese Tradition soll Spaß machen – aber bitte so, dass niemand zu Schaden kommt und kein Ärger entsteht.
Früher wie heute ist das Maienstecken ein schöner Ausdruck von Frühlingsfreude und Gemeinschaft. Leider kommt es jedoch immer wieder vor, dass aus Übermut Grenzen überschritten werden. Beschmierte Fahrzeuge, Hauswände oder andere Sachbeschädigungen – etwa durch Farbe, Senf, Zahnpasta oder Ketchup – sind kein harmloser Streich, sondern strafbar.
Wir appellieren daher besonders an die Eltern, ihre Kinder über die Bedeutung dieser Tradition aufzuklären und sie zu einem verantwortungsvollen Umgang anzuhalten. Freude am Brauch soll nicht zu Gefahren, Schäden oder unnötigen Konflikten führen. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass der 1. Mai ein Tag bleibt, der Freude bringt – und nicht zusätzliche Arbeit für Polizei, Vollzugsdienst, Bauhof oder betroffene Eigentümerinnen und Eigentümer.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.
INFO:
Der 1. Mai ist ein gesetzlicher Feiertag. Er steht für soziale Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und Völkerverständigung (Art. 3 Abs. 2 der Landesverfassung für Baden-Württemberg).

