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Rutesheim Fortschreibung Stadtentwicklungsplan

Stadtentwicklungsprozess Rutesheim
geht in die nächste Runde
 
In welche Richtung soll sich Rutesheim in den nächsten Jahren entwickeln? Was fehlt uns in unserer Infrastruktur? Wie gestalten wir das Miteinander in unserer Stadt? Wichtige Fragen, auf die der nächste Stadtentwicklungsprozess (STEP) Antworten geben soll. Antworten, die die Stadtverwaltung in enger Abstimmung mit dem Gemeinderat und den Bürgern finden möchte.
 
Wahrscheinlich erinnern Sie sich, dass 2007 der erste Stadtentwicklungsplan für Rutesheim verabschiedet wurde. Darin waren kurz- und langfristige Ziele festgelegt, die den Entscheidungsträgern als Kompass für die Zukunft dienten. Inzwischen sind die meisten dieser Ziele erreicht, wie etwa die Realisierung von Ortsumfahrungen, Sanierungen von Gebäuden im Innenbereich, die Erschließung neuer Baugebiete oder der Übergang von der Gemeinde zur Stadt. Für Bürgermeisterin Susanne Widmaier stand deshalb bereits in ihrem Wahlkampf fest, dass der Stadtentwicklungsprozess in die nächste Runde gehen muss – inklusive einer intensiven Bürgerbeteiligung. Der Gemeinderat war schnell überzeugt und so ist der Startschuss nun gefallen. Der erste Schritt, den die erfahrene Agentur Weeber+Partner aus Stuttgart geplant hat, ist die Befragung der Rutesheimer Einwohner. In den nächsten zwei Wochen wird jeder ab 14 Jahre einen persönlichen Brief aus dem Rathaus bekommen, mit der Bitte sich an einer Umfrage zu beteiligen. Sie erhalten alle einen Link und ein Passwort, so dass Sie die Fragen online beantworten können. Wer den Fragebogen lieber in Papierform ausfüllen möchte, kann sich einfach im Rathaus melden und bekommt ihn nach Hause zugestellt. Nutzen Sie die Chance und gestalten Sie Rutesheims Zukunft mit!
 
 
Stadtentwicklungsprozess Rutesheim
Gemeinsam für die Zukunft unserer Stadt
 
Der Stadtentwicklungsprozess geht in Rutesheim in die nächste Runde. Bürgermeisterin Susanne Widmaier und ihr Team haben die Zukunft fest im Blick und möchten ihr mit wohlüberlegten Planungen einen festen Rahmen geben. „Dafür ist die Mitarbeit der Bürger enorm wichtig.“
 
Die erste Möglichkeit, mitzureden, ist der Fragebogen, der ab dem 12. Oktober verfügbar sein wird. Die Agentur Weeber+Partner hat einen zehnseitigen Fragenkatalog zusammengestellt, dessen Auswertung zusammen mit einer Bestandsanalyse die Grundlage für den Stadtentwicklungsprozess sein wird. „Wir sehen den Fokus jetzt etwas mehr im sozialen Bereich, also in unserem Miteinander“, so Susanne Dornes. „Der letzte STEP war vor allem baulich orientiert.“
 
Was kommt nach dem Fragebogen?
Die beauftragte Agentur, die Stadtverwaltung und der Gemeinderat haben zusammen einen Fahrplan festgelegt. Bis zum 2. November müssen alle Fragebögen abgegeben sein. Parallel läuft besagte Bestandsanalyse. Im März steht die Jugendbeteiligung auf dem Programm. „Es ist mir sehr wichtig, auch die jüngeren Bürger ins Boot zu holen“, so die Bürgermeisterin. Am 17. April ist ein Workshop geplant, eine Zukunftswerkstatt, bei der in Gruppen diskutiert wird, wie die Ziele definiert sein sollen. Schließlich münden alle Diskussionen, Erhebungen, Analysen in den Stadtentwicklungsprozess, einen Leitfaden für die kommenden Jahre, der gültig wird, sobald der Gemeinderat grünes Licht gibt.

Termine im Überblick:

12. Oktober bis 2. November 2020:     
Bürgerbefragung

11. Februar 2021:
Auftaktveranstaltung

Im März 2021:
Jugendbeteiligung

17. April 2021:
Bürger-Zukunftswerkstatt

29. September 2021:
Abschlussveranstaltung


Termin Unternehmen Gesprächsrunde:

15. Oktober 2020 / 19:00 Uhr / Rathaus, Rathaus Großer Sitzungssaal