Geförderte Wohnungen in Rutesheim zu vermieten

Wohnungen, vor allem bezahlbare, sind sehr gefragt, aufgrund der hohen Nachfrage und stetig steigenden Preise jedoch kaum noch zu finden. „Die Stadt Rutesheim hat deshalb mit großen Anstrengungen und erheblichen Subventionen beim Verkauf der Baugrundstücke neue Mehrfamilienhäuser auf den Weg gebracht, die derzeit von erfahrenen Bauträgern errichtet werden“, berichtet Bürgermeisterin Susanne Widmaier. InteressentInnen mit Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein können sich bis spätestens 15. September 2021 für eine der geförderten Wohnungen bewerben (siehe unten).

Die (Kalt-)Miete für geförderte Wohnungen muss ein Drittel unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. „Das ist eine erhebliche Vergünstigung“, erklärt Erster Beigeordneter Martin Killinger, „weil die ortsüblichen Mieten für Neubau-Wohnungen inzwischen deutlich über 10 Euro pro Quadratmeter liegen.“ Hinzu kommen die üblichen Nebenkosten. Alle zur Vermietung kommenden geförderten Wohnungen sind neu und verfügen über zeitgemäße Ausstattung mit Balkon oder Terrasse sowie einen Stellplatz, teilweise in Tiefgaragen.

Die Objekte

Pfarrstraße 8: Fertigstellung Anfang 2022 (Mietpreisbindung zehn Jahre): Vier Drei-Zimmer-Wohnungen, davon zwei barrierefrei, von 66 bis maximal 89 Quadratmeter Wohnfläche.

Pforzheimer Straße 53: Fertigstellung Anfang 2022 (Mietpreisbindung 15 Jahre): Insgesamt drei Zwei-Zimmer-Wohnungen und sieben Drei-Zimmer-Wohnungen von 46 bis maximal 80 Quadratmeter Wohnfläche.

Heimerdinger Straße 41: Baubeginn ist erfolgt, Fertigstellung im Herbst 2022 (Mietpreisbindung 25 Jahre): Insgesamt drei Zwei-Zimmer-Wohnungen, vier Drei-Zimmer-Wohnungen und vier Vier-Zimmer-Wohnungen von 60 bis maximal 90 Quadratmeter Wohnfläche.

Pfuhlweg 4: Baubeginn ist noch nicht erfolgt (Mietpreisbindung 15 Jahre): Geplant sind fünf Wohnungen.

Wer ist berechtigt?

Die Stadt hat ein Vorschlagsrecht für die Vermietung der geförderten Wohnungen und die vorgeschlagenen Mieter benötigen vor der Unterzeichnung des Mietvertrags mit dem privaten Eigentümer einen Wohnberechtigungsschein nach § 15 Landeswohnraumförderungsgesetz. Die dafür geltenden Vermögens- und Einkommensgrenzen sind gestaffelt nach der Anzahl der zum Haushalt gehörenden Personen, berücksichtigen vorliegende Schwerbehinderungen und wurden vom Land Baden-Württemberg vor einigen Jahren erheblich angehoben.

Die neue Einkommensgrenze beginnt bei einem Bruttojahresverdienst von 51.850 Euro für Haushalte mit einem oder zwei Personen, je weitere Person zuzüglich 9.000 Euro. Für jede im Haushalt lebende schwerbehinderte Person werden nochmal 3.050 Euro hinzugerechnet. Der Haushalt darf nicht bereits über angemessenen Wohnraum verfügen.

Interesse?

Wenn Sie beziehungsweise Ihre Familie Interesse an einer der Wohnungen haben, können Sie sich – sofern ihre jetzigen Wohnverhältnisse nicht angemessen sind und Ihr Einkommen die Einkommens- und Vermögensgrenzen des Landeswohnraumförderungsgesetzes nachweislich nicht überschreitet – im Hauptamt bei Frau Schneider melden. Sie erreichen sie im Rathaus, Zimmer 309, per E-Mail an c.schneider@rutesheim.de oder telefonisch unter 07152 5002-1055. Frau Schneider sendet Ihnen dann gerne den Bewerbungsvordruck zu, mit dem Sie sich bis spätestens 15.09.2021 konkret um eine Wohnung bewerben können.