Stadt ersetzt alte Straßenlaternen durch LED-Technik

Stück für Stück lässt die Stadt Rutesheim alte Straßenlaternen durch viel effizientere LED-Technik ersetzen. In den letzten zehn Jahren stand jedes Jahr ein Budget dafür im Haushalt, so auch 2021. Der städtische Baubetriebshof hat in den letzten Wochen insgesamt 101 Laternen auf LED umgerüstet.

In diesem Jahr stand der Austausch in folgenden Straßen an: Bahnhofstraße zwischen Heuweg und Silberberg, Robert-Bosch-Straße, Alemannenstraße, Bismarckstraße, Hofackerstraße, Römerstraße, Hofrainstraße, Loyernstraße, Raiffeisenstraße, Wiesenwegle, Eisengriffweg, Richard-Wagner-Straße, Brucknerstraße, Dieselstraße, die Bushaltestellen bei Burger King.

Ungefähr 15 Minuten braucht Martin Schenk vom Baubetriebshof, um eine Straßenlaterne mit LED-Technik auszurüsten. Wenn man hochrechnet, bedeutet das rund 25 Stunden Arbeit, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich zu ihren sonstigen Aufgaben erledigen. Der Austausch lohnt sich: Die neuen Leuchtkörper reduzieren den Stromverbrauch um 66 Prozent und diese Ersparnis führt zu einer Reduzierung der Kohlendioxidemission um 20 Tonnen pro Jahr. Die Laternenmasten mussten übrigens nicht ausgetauscht werden. Von insgesamt 1.783 Lampen im gesamten Stadtgebiet funktionieren inzwischen 973 mit LED-Technik. Die restlichen 810 werden in den nächsten Jahren sukzessive ersetzt. „Man hat mit denen begonnen, die am meisten Strom verbrauchten“, erklärt Martin Schenk vom Baubetriebshof. Die Kosten für den Wechsel auf LED-Technik lagen für 2021 bei 50.000 Euro. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit förderte den Austausch mit 30 Prozent.

Martin Killinger, Martin Schenk und Susanne Widmaier stehen vor einer Straßenlaterne
Martin Killinger, Martin Schenk und Susanne Widmaier (v.l.)