SchülerInnen besuchten drei Rutesheimer Unternmehmen

Großartige Ausbildungsmöglichkeiten direkt vor Ort

Firmen suchen händeringend MitarbeiterInnen. SchülerInnen wissen nicht, wo sie eine Ausbildung machen sollen oder können. Was ist naheliegender, als diese beiden einfach unkompliziert zusammenzubringen? In Rutesheim ist vergangene Woche genau das passiert. Acht- und NeuntklässlerInnen besuchten in Begleitung drei Firmen und durften alle ihre Fragen loswerden.

Wirtschaftsförderin Elke Hammer, Jugendreferent Stephan Wensauer, Realschullehrer Tobias Kutzer und Bürgermeisterin Susanne Widmaier sind das Thema gemeinsam angegangen, um die Rutesheimer Unternehmen zu unterstützen. Der Fachkräftemangel ist längst in unserer Region angekommen. „Dabei gibt es in Rutesheim wirklich tolle Unternehmen“, so Elke Hammer. Nur müsse man das auch nach außen tragen und in die Schulen. Das hat Tobias Kutzer gemacht und viele SchülerInnen erfolgreich motiviert. Insgesamt waren 32 Jugendliche mit dabei – in ihrer Freizeit!

Aus diesem Gedanken ist ein Pilotprojekt unter dem Titel „Einblick Unternehmen“ entstanden. Ergänzend zu den Berufsorientierungsangeboten wie Intercom, BORS, Shadow your Future und ähnlichen Plattformen will die Stadt Rutesheim SchülerInnen eine weitere Möglichkeit eröffnen, mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Besonders wichtig ist dabei die persönliche Note, die den Jugendlichen den Zugang sehr erleichtert. Elke Hammer berichtet begeistert von den lockeren Unterhaltungen und den SchülerInnen, die dadurch weniger Scheu zeigten und sich in den Betrieben auch wirklich trauten, Fragen zu stellen. Mit dabei bei dieser Premiere waren Scheffel GmbH & Co.KG, Walter Ott Rohstoff-Recycling GmbH & Ko.KG sowie die Schreinerei Eisenhardt. Alle drei stellten ihren Betrieb kurz vor und berichteten von den Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort. „Das war superspannend“, so Bürgermeisterin Susanne Widmaier. „Wir möchten dieses Format unbedingt beibehalten und weiter ausbauen!“

Die Begrüßung der Jugendlichen vor den Betriebsbesuchen hatte der 1. Stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Diehm übernommen. Susanne Widmaier stieß etwas später zur Gruppe. Er gab den TeilnehmerInnnen vor dem Start im Rathaus noch mit auf den Weg, die Augen offen zu halten. Rutesheim biete großartige Arbeitsplätze. Und mit Blick auf den Klimawandel sei es immer besser, die Jobs in der nächsten Umgebung zu suchen, um unnötig lange Anfahrten einzusparen.

Schülerinnen und Schüler im Rathaus-Foyer.