Kein Grund zur Besorgnis - es bietet große Chancen und Fördermöglichkeiten

In der letzten Ausgabe der Stadtnachrichten haben wir berichtet, dass die Stadt Rutesheim einen Antrag für ein weiteres Sanierungsgebiet einreichen wird. Der Gemeinderat hat grünes Licht gegeben. Nun häufen sich die Anrufe besorgter Bürgerinnen und Bürger, die fürchten, sie könnten nicht mehr frei entscheiden, sobald das Gebiet „Ortskern Rutesheim IV“ genehmigt wird. Dem ist aber absolut nicht so.

Der abgedruckte Plan ist lediglich eine erste Bestandsaufnahme, die nötig ist, um das künftige Sanierungsgebiet abzugrenzen und auch um einen Kostenrahmen und die Höhe der Fördermittel abschätzen zu können. Dafür wird aufgenommen was da ist, was sich verändern könnte und was es in etwa kosten würde. Themen wie Abbrüche oder Sanierungen sind zunächst nur Vorschläge und das wird noch weiter vertieft und beraten, wenn ein positiver Förderbescheid bei der Verwaltung ankommt. Diese schrittweise Vorgehensweise, also auch die ersten Überlegungen, sind so vorgeschrieben und wie bereits erwähnt Grundlage für voraussichtliche Kosten und Bemessung der Fördermittel. Nach der Förderzusage folgen die sogenannten „Vorbereitenden Untersuchungen“, bei der auch alle Eigentümer angeschrieben und befragt werden, danach die finale Abgrenzung durch den Gemeinderat im Rahmen des förmlichen Satzungsbeschlusses. Wer sein Grundstück nun in dem Plan von letzter Woche bereits gesehen hat, muss sich nicht sorgen. Was konkret geschieht, bestimmt letztlich der Eigentümer. Und nichts auf dem Plan ist bereits in Stein gemeißelt. Veränderungen sind jederzeit möglich.

Vergessen Sie bitte eines nicht:

Wenn Rutesheim in das Sanierungsprogramm „Ortskern Rutesheim IV“ aufgenommen wird, bedeutet das große Chancen und Fördermöglichkeiten für Veränderungen im festgelegten Gebiet, gerade auch für Eigentümer. Das haben die erfolgreichen Ortskernsanierungen in Rutesheim und Perouse in den vergangenen vier Jahrzehnten eindrucksvoll bewiesen.

Plan Sanierungsgebiet "Ortskern Rutesheim IV"