Zählerstand online durchgeben und das Porto wird zur Spende

So einfach kann es sein, Gutes zu tun: Die Netze BW ruft seit einiger Zeit dazu auf, ihr den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mittels elektronischer Medien mitzuteilen. Als Anreiz verspricht der Netzbetreiber, das dadurch eingesparte Porto einer gemeinnützigen Einrichtung vor Ort zu spenden. So kam im vergangenen Jahr in Rutesheim 2.298,60 Euro zusammen.

Die Spende geht in gleichen Teilen an den Tennisclub Rutesheim und den Posaunenchor des CVJM Rutesheim. Kein schlechter Zeitpunkt für den unverhofften Geldsegen. Sind doch nahezu alle Vereine, die in der Regel ohnehin nicht über große finanzielle Mittel verfügen, von der Corona-Pandemie arg gebeutelt: „Uns tut gerade jeder Euro gut, der uns und unsere Arbeit unterstützt“, freut sich Frank Philippin erster Vorstand vom Tennisclub Rutesheim. Der Verein investiert derzeit eine Menge Geld in die Erweiterung und Sanierung der Anlagen.

Das kann Eva Thilmany, die den Posaunenchor Rutesheim bei der Scheckübergabe vertrat, nur bestätigen: „Wir freuen uns sehr, denn wir brauchen immer wieder neue Noten für den Posaunenchor. Außerdem werden die Musiker komplett kostenlos ausgebildet.

„Die Netze BW hatte da eine richtig gute Idee – das freut uns sehr für die Vereine!“, so Bürgermeisterin Susanne Widmaier und Erster Beigeordneter Martin Killinger und sie ergänzten: „Unser herzlicher Dank richtet sich auch an alle Haushalte in unserer Stadt, die die Spende mit ihrer Teilnahme überhaupt erst möglich gemacht haben.“ Inzwischen konnte die Netze BW bereits zum dritten Mal einen Scheck in Rutesheim übergeben.

Die Portospenden-Aktion kommt nicht nur gut an, sie trägt auch Früchte, berichtet Harald Müller, Kommunalberater der Netze BW bei der Scheckübergabe. „Heute übermitteln uns bereits mehr als 60 Prozent unserer Netzkunden ihre Zählerstände elektronisch.“
 
Informationen unter: https://www.netze-bw.de/portoaktion
 

Scheckübergabe vor dem Rathaus: Martin Killinger, Frank Philippin, Harald Müller, Eva Thilmany, Susanne Widmaier (v.l.)
Scheckübergabe vor dem Rathaus: Martin Killinger, Frank Philippin, Harald Müller, Eva Thilmany, Susanne Widmaier (v.l.)