Kostenloser Fahrradcheck des Stadtjugendreferats kam bei den Schülern gut an

Schon vor 16 Uhr warteten vergangenen Donnerstag die ersten SchülerInnen darauf, die Verkehrssicherheit ihrer Räder beim kostenlosen Fahrradcheck des Stadtjugendreferats prüfen zu lassen. Ein Team von Experten stand bereit, um kleinere Mängel direkt vor Ort zu beheben. Etwa 15 Fahrräder konnten geprüft und repariert werden, nur eines musste aus dem Verkehr gezogen werden. Doch nicht nur die Verkehrssicherheit ihrer Räder konnten die SchülerInnen prüfen lassen, sondern auch die ihrer Kleidung – denn mit Beginn der dunklen Jahreszeit liegt in puncto Sicherheit besonderes Augenmerk auf der Sichtbarkeit der Radler.

Ziel des Stadtjugendreferats ist es, mit dem kostenlosen Fahrradcheck, der in diesem Jahr zum zweiten Mal angeboten wurde, ein niederschwelliges, präventives Sicherheitsgebot für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Dazu holte Stephan Wensauer, Jugendreferent und Initiator der Aktion, ein Team aus ehrenamtlichen Helfern und Experten ins Boot: Lena Zimmermann vom Jugendtreff, Fahrradprofi Dirk Grimm, Eigentümer des Rutesheimer Fahrradgeschäfts und der Fahrradwerkstatt Eldorado, Albrecht Beck und Sigi Hahm, die Fahrradexperten aus dem Rutesheimer Repair Café, die tatkräftige Unterstützung erhielten von Emrah Kiln, sowie Polizeikommissar Carmelo Gibella, den Präventionsbeamten beim Polizeirevier Leonberg.  

Die Kontrolle und Reparatur der Räder lief wie am Schnürchen. Polizeikommissar Carmelo Gibella kontrollierte die Fahrräder vor dem Jugendtreff in einem ersten Check und erstellte eine Mängelliste. Mit dieser ging es dann zu den Technikern. Dirk Grimm, Albrecht Beck, Sigi Hahm und Emrah Kiln behoben die kleineren Mängel, wie kaputte Rückstrahler oder falsch eingestellte Bremsen, und dokumentierten die Eingriffe. Eines der Fahrräder, das sich nicht vor Ort reparieren ließ, nahm Dirk Grimm kurzerhand mit in seine Werkstatt und versuchte es dort. Letztlich musste das Fahrrad zum Schutz des Kindes aber aus dem Verkehr gezogen werden. Das Tretlager ließ sich nicht mehr reparieren oder ersetzen.

In einem abgedunkelten Raum im Jugendtreff konnten die Kinder und Jugendlichen derweil erfahren und erleben, wie sichtbar oder vielmehr unsichtbar sie bei Dunkelheit für andere Verkehrsteilnehmer sind. Carmelo Gibella hatte zur Verdeutlichung einige reflektierende Gegenstände aus dem Präventionsangebots Verkehrserziehung der Polizei mitgebracht.

Die Aktion kam gut an. Die ehrenamtlichen Helfer waren durchweg voll beschäftigt und es wurden sogar noch über die geplante Zeit hinaus, bis 18.30 Uhr, Räder geprüft. „Es war eine gelungene Zusammenarbeit zum Wohl der radelnden Kinder – und Autofahrer!“, freute sich Stephan Wensauer. „Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!“

Zu sehen sind 3 Personen, die ein Fahrrad überprüfen