Erfreulicherweise liegen alle Arbeiten im Zeit- und Kostenplan

Im Mai haben wir darüber berichtet, dass in die Grundmauern des Kindergartenanbaus in Perouse eine Zeitkapsel einbetoniert wurde, in der sich unter anderem allerlei aktuelle Nachrichten, Zeichnungen der Kindergartenkinder, Fotos und eine FFP2-Maske befinden. Seither hat sich einiges getan auf der Baustelle. Wir haben beim Bauamt nachgefragt und Markus Sattler konnte uns berichten, dass erfreulicherweise alle Arbeiten im Zeit- und Kostenplan liegen.

Nicht nur die Grundmauern inklusive Zeitkapsel stehen mittlerweile, sondern alle Mauern. Die Beton- und Maurerarbeiten für den Anbau seien weitgehend abgeschlossen, berichtet Markus Sattler, und seit Montag dieser Woche schlage die Zimmerei Simon Kienitz aus Rutesheim das Dach auf – das heute fertig sein wird. Bei diesem Arbeitstempo ist es dann auch kein Wunder, dass die Arbeiten voll im Bauzeitenplan liegen. Dasselbe gilt übrigens auch für die Kosten: Auch hier kann bisher erfreulicherweise der festgelegte Kostenrahmen eingehalten werden.

Info

Die Entscheidung, den Kindergarten Perouse zu erweitern, fiel im letzten Jahr. Zugrunde lag der Wunsch, dass wer in Perouse wohnt, auch dort in den Kindergarten gehen können soll. Ein Neubau an anderer Stelle kam für Bürgermeisterin Susanne Widmaier nicht in Frage, denn: „Die Familien dort kennen sich untereinander gut. Es wäre schade, wenn ihre Kinder in unterschiedlichen Kindergärten betreut würden.“

Daher entsteht nun bis Sommer 2022 ein zweistöckiger Anbau. Im Erdgeschoss soll eine Ganztagesgruppe für 20 Kinder eingerichtet werden – inklusive Schlafraum und Küche –, im Obergeschoss die räumliche Reserve für eine weitere Ganztagesgruppe. „Die können wir bei Bedarf schnell einrichten und nutzen“, so Erster Beigeordneter Martin Killinger. Zwischen Bestandsgebäude und Anbau entsteht ein gemeinsamer Eingangsbereich. Die Kosten für das Bauprojekt liegen bei rund 2,4 Millionen Euro.

Ansicht der Bauarbeiten auf dem Dach des Gebäudes