Infoveranstaltung am Mittwoch, 10. November um 19 Uhr in der Aula im Schulzentrum

In Perouse ist der Netz-Ausbau in trockenen Tüchern. Nun hat die Kernstadt die Chance auf ein leistungsstarkes, schnelles und zukunftsorientiertes Glasfasernetz. Die Deutsche Glasfaser wird hier wie auch in Perouse eine sogenannte Nachfragebündelung starten. Das bedeutet, wenn insgesamt 33 Prozent der Haushalte an Bord sind, wird auch Rutesheim an die schnelle Datenautobahn angeschlossen.

In den kommenden Wochen wird die Deutsche Glasfaser InteressentInnen umfassend beraten und individuelle Angebote unterbreiten. Außerdem sind alle InteressentInnen zu einer Infoveranstaltung eingeladen, die am Mittwoch, 10. November, um 19 Uhr in der Aula des Schulzentrums stattfindet. Nun kommt es also darauf an, ob sich genügend Interessenten finden, die Hausanschlüsse buchen. Das Beste: Bei einem Vertragsabschluss bis zum Stichtag (28. Februar 2022) übernimmt die Deutsche Glasfaser die Kosten für den Hausanschluss, der ansonsten ab 750 Euro aufwärts kostet. Auch für die Stadt Rutesheim entstehen keine Kosten.

Die EinwohnerInnnen der Kernstadt erhalten dieser Tage einen Brief aus dem Rathaus, in dem die Informationen zu einem möglichen Glasfaserausbau gebündelt worden sind. Auch die Vorteile sind deutlich dargestellt. Wir wissen es alle, ohne Internet läuft heute so gut wie nichts mehr. Und die Corona-Pandemie hat nochmal deutlich gemacht, wie schwer man es ohne Auffahrt auf die schnelle Datenautobahn hat. Das könnte sich in der Rutesheimer Kernstadt künftig deutlich verbessern. Wenn die Deutsche Glasfaser grünes Licht für den Ausbau gibt, verbindet sie jedes Haus und jede Wohnung (nach Buchung selbstverständlich) durch ein Glasfaserkabel mit dem Internet.

Das Gebiet, das künftig angeschlossen werden könnte, umfasst 4.150 Haushalte. Ein großes Anliegen ist in diesem Zuge auch das Schulzentrum, wie Bürgermeisterin Susanne Widmaier bei einem Treffen mit Korhan Sener und Kathrin Armbruster von der Deutschen Glasfaser berichtete. Ansonsten gehe es nun vor allem um die Wohngebiete. „Ich bin optimistisch, dass wir die 33 Prozent in Rutesheim erreichen“, so Korhan Sener. Kommt es zum Ausbau, wird das Glasfaserkabel im öffentlichen Raum verlegt. Das bedeutet aber keine großen Behinderungen für die Anwohnerinnen und Anwohner. Was am Morgen aufgerissen wird, ist am Abend wieder geschlossen. Eine Baukolonne schafft etwa 500 Meter pro Tag.

Bürgermeisterin Susanne Widmaier und Erster Beigeordneter Martin Killinger appellieren wie auch schon in Perouse an die Rutesheimer Bürgerinnen und Bürger, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und diese Gelegenheit nicht vorüberziehen zu lassen – sie wird so schnell nicht wiederkommen.
 

Beratungsbüro

Ab 11. November
Donnerstag: 16 bis 19 Uhr
Samstag:         9 bis 12 Uhr
Im Alten Rathaus, Kirchstraße 23

Korhan Sener, Susanne Widmaier, Martin Killinger und Kathrin Armbruster (v.l.) vor einem Plakat der Deutschen Glasfaser
Korhan Sener, Susanne Widmaier, Martin Killinger und Kathrin Armbruster (v.l.)