Glasfaser für Rutesheim: Deutsche Glasfaser zieht sich zurück

Telekom will zeitnah ausbauen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vor ein paar Wochen hat die Nachfragebündelung zum Thema Glasfaser für Rutesheim begonnen. Die Deutsche Glasfaser hatte den Plan, genau wie in Perouse den Bedarf abzufragen und dann das Netz eigenwirtschaftlich auszubauen. Da die Telekom nun auch Interesse am Ausbau anmeldet, wird sich die Deutsche Glasfaser leider zurückziehen. „Das finden wir als Verwaltung sehr schade“, sagt Bürgermeisterin Susanne Widmaier. „Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Glasfaser funktioniert in Perouse großartig. Nun hoffen wir, dass Sie, unsere Bürgerinnen und Bürger, auch mit dem Angebot der Telekom zufrieden sein werden.“

Folgende Nachricht der Deutschen Glasfaser hat die Stadtverwaltung erreicht und ist an die Rutesheimerinnen und Rutesheimer gerichtet.

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Rutesheim,

wie Sie alle wissen, haben wir im November voller Tatendrang die Nachfragebündelung bei Ihnen gestartet und uns schon sehr auf das Projekt gefreut! Inzwischen hat aber der Wettbewerber Deutsche Telekom angekündigt, in Rutesheim ohne Vorvermarktung noch diesen Winter mit dem kompletten Ausbau eines FttH-Glasfasernetzes beginnen zu wollen. Da wir bemerkt haben, dass diese Situation im Ort für große Verunsicherung und Verwirrung sorgt, haben wir uns dazu entschieden, unser Vorhaben temporär zu pausieren. In diesem Zuge werden wir unsere Beratungsstelle im alten Rathaus vorerst nicht besetzen. Sie können sich aber sehr gerne weiterhin telefonisch bei mir als Projektleiter unter 0172/4893096 melden, wenn Unklarheiten aufkommen.

Wir möchten Sie in Rutesheim nicht im Stich lassen, sondern lehnen uns lediglich etwas zurück und lauschen der Dinge. Wir möchten Ihnen aber versichern, dass wir als Deutsche Glasfaser unser Engagement in Rutesheim zusammen mit Frau Widmaier nochmal prüfen werden, sollte sich herausstellen, dass die Telekom ihr Vorhaben nicht wie angekündigt umsetzt. Wir nehmen Ihr Bedürfnis auf ein zukunftssicheres Breitbandnetz sehr ernst! Denn seit über zehn Jahren geht es uns darum, den ländlichen und suburbanen Raum mit Glasfaser zu versorgen. Dort sind wir führend: kein anderer Anbieter bringt Kommunen so schnell ans Glasfasernetz wie wir. Im Durchschnitt benötigen wir lediglich 18 Monate von der Ansprache der Gemeinde bis zur Aktivierung des letzten Anschlusses. Wir helfen dort, wo der Bedarf am größten ist.

Als neuer Partner der Gigabit Region Stuttgart wollen wir die Kommunen vor Ort verbindlich, schnell und unbürokratisch zukunftssicher zu machen. Dies machen wir vorrangig privatwirtschaftlich - das heißt ohne zusätzliche Ausbaukosten für Kunden und Kommunen.

Wir wünschen Ihnen nun ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
 
Viele Grüße
Korhan Sener
Projektleiter Deutsche Glasfaser

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