Kränze erinnern an die Verstorbenen

Am Totensonntag gedachten Bürgermeisterin Susanne Widmaier und Erster Beigeordneter Martin Killinger gemeinsam mit Pfarrerin Kathleen Reinicke unserer Verstorbenen. Im kleinen Rahmen würdigten sie auf dem Perouser und auf dem Rutesheimer Friedhof alle Menschen, die Opfer von Kriegen, Terror und Gewalt wurden aber auch alle unsere Lieben, die von uns gegangen sind.

Der Totensonntag ist ein wichtiger Gedenktag, der immer mehr ins Hintertreffen gerate, waren sich die drei im Austausch einig. „Wir leben in einer Zeit des Vergessens, nicht des Erinnerns, so Kathleen Reinicke. „Dabei ist es solch ein hohes Gut, in Frieden leben zu können.“ Vor allem, wenn man bedenkt, dass es hunderte Krisenherde auf der Welt gibt, ergänzte Bürgermeisterin Susanne Widmaier. „Wir sollten öfter innehalten und dankbar sein.“

Gerade deshalb sei es wichtig, Kinder und Jugendliche für dieses Thema zu sensibilisieren. „Viele Kinder werden nun mit Maske groß und erleben Einschränkungen aber im Krieg zu leben ist nochmal etwas ganz anderes“, so die Pfarrerin.  Und: „Wir sind alle verantwortlich, dass sich die Grauen des Ersten und Zweiten Weltkriegs nicht wiederholen.“

Gedanken über die weiteren Entwicklungen machen sich aber sowohl Pfarrerin Reinicke als auch Susanne Widmaier und Martin Killinger. „Große Herausforderungen bringen leider auch Sorgen mit sich“, so der Erste Beigeordnete. Im Falle der Pandemie zeigt sich das ganz deutlich. Die Diskussionen um das Virus trennt die Menschen. „Wir müssen wertschätzend miteinander umgehen. Es lohnt sich, sich für den Frieden stark zu machen.“

Erster Beigeordnter Martin Killinger, Pfarrerin Kathleen Reinicke, Bürgermeisterin Susanne Widmaier bei der Kranzniederlegung
Auf dem Friedhof in Perouse