Abschlussveranstaltung

Teilnehmer der Stadtradel-Aktion 2021 auf einer Treppe

161.603 Kilometer, 38 Teams mit insgesamt 1.071 Radelnden, 24 Tonnen eingespartes CO2: Diese Zahlen stehen beim diesjährigen Stadtradeln in Rutesheim unter dem Strich. „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder so unglaublich erfolgreich waren“, so Bürgermeisterin Susanne Widmaier und der Erste Beigeordnete Martin Killinger bei der Abschlussveranstaltung in der Aula.

Noch bis zum Stichtag 30. September, also heute, können die Städte und Gemeinden der Bundesrepublik ihre drei Wochen Stadtradeln absolvieren, deshalb stehen die letzten Ergebnisse noch nicht fest. Aber: Stand heute liegt Rutesheim in Baden-Württemberg auf Platz 2 bei den geradelten Kilometern pro Einwohner (10.000 bis 49.999 Einwohner), bundesweit bisher auf Platz 7. Im Landkreis Böblingen liegt Rutesheim bei den Radler-Zahlen weit vor allen anderen teilnehmenden Kommunen: Rund 10 Prozent der Einwohner haben beim Stadtradeln mitgemacht. Bei der zweitplatzierten Kommune Renningen sind es rund 4 Prozent. Mit den 161.603 Kilometern schafft Rutesheim es im Ländle auf Platz 61 (aus 546 gemeldeten Kommunen), bundesweit auf Platz 312 (aus 2.172 gemeldeten Kommunen). Eine tolle Bilanz.

Alle Radler-Gruppen fanden ihren eigenen Rhythmus, jeder trat nach seinen eigenen Kräften in die Pedale. Die Altersspanne reichte vom Kleinkind bis zum rüstigen Senior. Sie sammelten Kilometer im Alltag, trafen sich zu Radtouren, nutzten Schul- und Arbeitswege. Nicht wenige stiegen durch das Stadtradeln um auf den Drahtesel und sind zum Teil auch dabeigeblieben. „Das ist genau was wir uns wünschen“, so Susanne Widmaier begeistert.
 

Bei der Stadtradel-Abschlussveranstaltung in der Aula des Schulzentrums bekamen die Teams eine Dankesurkunde überreicht und sie dürfen sich dank der Sponsoren von der Sparkasse, Hagebau Bolay und Eldorado über Sach- und Geldpreise freuen. Ihr besonderer Dank galt zudem wieder einmal Günter Lehman vom SKV-RAD Rutesheim. Er hatte erneut die Koordination übernommen und sämtliche Zahlen zusammengetragen. Und er verwies auf ein weiteres tolles Ergebnis: „Auch beim ADFC-Klimatest hat Rutesheim hervorragend abgeschnitten.“ Das funktioniere nur, weil die Stadt auf die Wünsche der Radler eingehe und Anregungen, wo es möglich ist, umsetze. Ganz aktuell läuft beispielsweise ein Zuschussantrag, um den Weg von Perouse in die Stadt mit LED vollständig zu beleuchten. „Wir hoffen, dass wir das bald angehen können“, so Martin Killinger.

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