Die erste Woche der Stadtranderholung ist vorbei

Die erste Woche der Stadtranderholung (STARA) in Rutesheim ist zu Ende gegangen. 78 Kinder hatten von Montag bis Freitag auf dem Gelände des Schulzentrums jede Menge Spaß. Organisator und Jugendreferent Stephan Wensauer zieht positive Bilanz: „Es läuft wirklich großartig.“

32 Jugendliche haben sich im Vorfeld der STARA gemeldet, um ein Teil des Betreuerteams zu werden. Manche sind schon mehrfach dabei gewesen und opfern dafür gerne einen Teil ihrer Ferien. „Das ist hier wie eine große Familie“, beschreibt Wensauer. Zu den 32 Jugendlichen kommen noch die hauptamtlichen Mitarbeiter des Rutesheimer Jugendreferats. Es ist also eine wirklich sehr große Familie.
 

Das Gelände am Schulzentrum eignet sich für eine Stadtranderholung ganz wunderbar. Es ist viel Platz, viele Grünflächen sind vorhanden, die Kids können in die Sporthalle oder die Aula, es gibt genügend Rückzugsorte, um auch mal etwas Ruhe zu haben. Wenn es regnet, gibt es Alternativen zur frischen Luft. In acht Gruppen spielen, toben und basteln die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Wir haben Bewegungsangebote, man kann sich kreativ betätigen und wir machen auch Ausflüge“, erzählt Stephan Wensauer. So war an einem Tag grillen am Forchenwald angesagt.

Für die Betreuung der Kinder ist bei der STARA also bestens gesorgt. Und das ist mit der Verpflegung ganz genauso. Die Koch-Eltern um Leiterin Daniela Hoss zaubern täglich leckere und kindgerechte Mahlzeiten auf den Mensatisch – wie sie das auch in Schulzeiten tun. „Wir haben zum ersten Mal selbst gekocht“, so Wensauer. Früher sorgte ein Liefer-Service für die Mahlzeiten. „So ist es aber viel besser. Die Kinder sind begeistert.“

Bürgermeisterin Susanne Widmaier war bei ihrem kurzen Besuch am Freitag auch total begeistert von „ihrem“ Team. Besonders wichtig ist ihr, den Eltern in Rutesheim durchgehend Betreuungsangebote in den Sommerferien bieten zu können. „Viele Familien oder Alleinerziehende sind darauf angewiesen, die können nicht sechs Wochen Urlaub nehmen.“ Deshalb ist die Rathauschefin auch immer darum bemüht, dass die Vereine und Organisationen in der Stadt sich absprechen und gemeinsam für die Bevölkerung eine professionelle und liebevolle Betreuung auf die Beine stellen. Das ist in diesem Jahr wieder gelungen. Ihr Dank gilt in diesem Zuge auch dem Gemeinderat, der die Mittel zur Verfügung stellt und damit zeigt: „Uns sind Familien, Kinder und Jugendliche sehr wichtig.“

Jetzt hoffen natürlich alle, dass die zweite Woche mit 97 Kindern genauso erfolgreich abläuft und die Jungen und Mädchen gut erholt und mit tollen Erinnerungen in die Schulzeit starten. Wir werden in den Stadtnachrichten berichten.

Gruppe von Kindern der Stadtranderholung in der Sporthalle