Stadtverwaltung geht mit gutem Beispiel voran

Die Stadtverwaltung Rutesheim hat seit Kurzem nicht nur Dienstfahrräder und private Räder, die zum Dienstverkehr zugelassen sind, sondern auch einen „Stadt-Fahrradanhänger“. Damit macht die Verwaltung deutlich, dass sie großen Wert auf Umweltschutz, alternative Mobilität und Gesundheitsprävention legt.

Die Idee zur Nutzung dieses besonderen Fahrradanhängers kam aus der Belegschaft: Warum sollten kurze Distanzen nicht mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Das Mitnehmen z.B. von Werkzeug sollte diesen Wunsch nicht blockieren, darum hat die Stadt schnell einen Fahrradanhänger beschafft, der in den Stadtfarben lackiert wurde und hat mehrere Fahrräder mit der entsprechenden Anhängevorrichtung ausstatten lassen.
Bürgermeisterin Susanne Widmaier freute sich nicht nur über die großartige Eigeninitiative ihrer Mitarbeiter, sondern wertet diese Möglichkeit auch in drei Punkten als besonders positiv:
Zum ersten kann dadurch der Verkehr innerhalb der Stadt von den Kraftfahrzeugen auf das umweltschonende Fahrrad verschoben werden.

Zweitens bietet diese umweltfreundliche Mobilität die Möglichkeit, Stau innerhalb des Ortskerns zu vermeiden.

Last not Least ist dies eine wunderbare Möglichkeit, die Mitarbeiter mehr zu „bewegen“. In Zeiten in denen Ärzte das Sitzen als das „neue Rauchen“ bezeichnen und erklären, dass die Menschen sich zu wenig bewegen, um sich gesund zu halten, ist die Nutzung des Fahrrads eine wunderbare Möglichkeit, sich fit zu halten.
Wenn die Bürgerinnen und Bürger Rutesheims daher den gelb-grünen Fahrradanhänger durch die Stadt fahren sehen wissen Sie, dass die Stadtverwaltung mit gutem Beispiel vorangeht.